Tipps für besser Portraitfotos: die Blende des Objektivs

Heimstudio einrichten - offene Blende

Bisher habe ich die Blende zwar schon häufiger angesprochen, was das genau ist habe ich jedoch noch nicht erwähnt. Also… ganz vereinfacht ist die Blende eine Öffnung, die man vergrößern und verkleinern kann. Je größer das Loch ist, desto mehr Licht fällt hindurch. Je kleiner die Öffnung ist, desto weniger Licht fällt hindurch. Klingt logisch, oder? 😉

Nicht logisch ist aus meiner Sicht jedoch die Tatsache, dass bei geöffneter Blende der Blendenwert klein ist und bei geschlossener Blende der Blendenert groß ist. Das ist dann aber auch schon das Einzige, was man sich merken muss.

Na ja, eines gibt es noch. Je größer die Blendenöffnung ist, desto kleiner ist der Schärfebereich (Schärfentiefe/Tiefenschärfe). Bei weit geöffneter Blende kann man also die Person oder den Gegenstand vom Hintergrund freistellen. Vorausgesetzt natürlich, dass der Fokus sitzt. 😉

Beim Blendenwert spricht man übrigens häufig auch von der Lichtstärke des Objektivs. Ist ein Objektiv also lichtstark (z.B. Blende 2,8, Blende 2,0 oder Blende 1,4), so kann man damit den Protagonisten besser vom Hintergrund freistellen. Beim Fokussieren sollte man immer darauf achten, dass man bei Offenblende die Pupille erwischt.

Fotoshooting Hamburg Blende

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