Tipps für bessere Portraitfotos: Brennweite

Fotoshooting Hamburg, Heimstudio einrichten

In Teil 1 meiner Tipps für bessere Portraitfotos habe ich euch beschrieben, wie ihr die Belichtung messt und hierüber Belichtungszeit, Blende und ISO im manuellen Modus festlegt. Beim heutigen Tipp geht es um die Brennweite in der Portraitfotografie.

Portraits wirken immer dann sehr gut und natürlich, wenn der Abstand in etwa dem “normalen” Abstand zu einer anderen Person entspricht. Legt man das auf eine Kamera mit Vollformatsensor, also einer Kleinbildkamera um, so landet man bei ca. 80 bis 135 mm. Natürlich kann man auch Portraits bei 35 mm oder bei 200 mm machen, der Look wird hierdurch jedoch beeinflusst. Sobald man mit der Brennweite weiter runter geht, muss man automatisch auch näher an den Protagonisten ran, nutzt man eine größere Brennweite, muss man logischerweise weiter weg gehen. Bei weitwinkligen Objektiven verzerrt das ganze auch gut und gerne mal. Das entspricht nicht gerade einem Portrait wie man es erwartet, sieht aber auch mal ganz lustig aus. 😉

Portraits mit höherer Brennweite mag ich persönlich richtig gerne, denn dadurch wird der Hintergrund “noch mehr Matsche” und der Protagonist kann auch bei kleinerer Blendenöffnung noch mehr freigestellt werden.

Ich mache meine Fotoshootings meist mit einem 85er (heißt, 85mm Brennweite) an der Vollformatkamera bzw. mit einem 40er an meiner Systemkamera, letzteres Objektiv entspricht durch den Crop-Faktor einem Bildausschnitt von 64mm an einer Vollformatkamera. Hiermit bin ich bisher immer recht gut gefahren, wobei ich ehrlich gesagt auch den Look bei 35mm sehr gerne mag. Letztendlich ist es Geschmackssache, mit einem 85er fährt man bei Portraitfotos meiner Ansicht nach jedoch immer ziemlich gut.

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