Tipps für bessere Portraitfotos: Portrait mit dem Kit-Objektiv

Portrait mit dem Kit-Objektiv

In den letzten Tipps für bessere Portraitfotos habe ich ja schon über die Belichtungsmessung und die Brennweite geschrieben. Man glaubt es kaum, aber auch mit dem klassischen Kit-Objektiv einer Kamera mit APS-C-Sensor, also einer Kamera mit Crop-Faktor, kann man recht gute Portraitfotos machen und dabei den Protagonisten vom Hintergrund freistellen. Das Kit-Objektiv hat meist eine Brennweite (link) von 18-55mm und eine Anfangsblende von 3,5. Sobald man etwas zoomt, landet man hier gut und gerne mal einer maximalen Offenblende von 5,6 oder mehr. Das ist erst mal nicht so der Bringer… Man kann damit aber dennoch ganz gute Bilder machen. Hierzu gibt es nur wenige Dinge zu beachten:

  1. Das Objektiv so weit wie möglich ausfahren. Das sind meistens 55mm, durch den Crop-Faktor hat man jedoch einen Bildausschnitt von 88mm (gerechnet mit einem Crop-Faktor von 1,6) bei einer Vollformatkamera, man liegt also schon wieder genau im Portraitbereich.
  2. Die Blende so weit wie möglich öffnen, also den kleinsten Blendenwert einstellen.
  3. Die optimale Belichtung auf der Haut messen.
  4. Fotografieren.

Probiert es einfach aus und ihr werdet sehen, dass es gar nicht so schwer ist halbwegs vernünftige Fotos zu machen.

Habt ihr Spaß an Portraitfotos? Dann wäre der nächste Schritt der Kauf eines Portrait-Objektives. Empfehlen kann ich hier für den kleinen Geldbeutel die günstigen 55mm-Objektive. Die bestehen zwar aus sehr viel Plastik, eignen sich jedoch für den Einstieg wunderbar!

Portrait mit dem Kit-Objektiv

Getagged mit: , , , , ,